Jagdreiten ist immer wieder ein besonderes Erlebnis...

Jagd auf Gut Knoop Galopp im Feld Hindernisbau Pause Der Master am Sprung

Jagdreiten ist das Reiten in geführten Gruppen („Jagdfeldern“) auf einer vorgegebenen Geländestrecke mit natürlichen und angelegten Hindernissen. Anders als die Parforcejagd ist Jagdreiten reiner Pferdesport beziehungsweise Hundesport, es wird also kein Wild gejagt.
Schleppjagden sind ein Sport ohne Wettkampf. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Ausritt mit Hunden und Reitern. Eine Besonderheit ist es, im Pulk querfeldein lange Strecken zu galoppieren und dabei springen zu können, was nicht überall möglich ist, da Flurschäden verursacht werden können.
An Jagden können Reiter und Reiterinnen verschiedener Altersgruppen gemeinsam teilnehmen. Das Teilnehmerfeld ist gemischt, es gibt Freizeitreiter, die an einer Veranstaltung ohne Wertnoten teilnehmen möchten, und Sportreiter, die nach der Turniersaison in der Natur reiten wollen.
In Deutschland ist das Jagdreiten eine unblutige Angelegenheit. Hierzulande gibt es bereits seit 1934 ein Jagdverbot auf lebendes Wild vom Pferderücken aus.
Für die Hunde wird dazu eine künstliche Duft-Spur – die Schleppe – gelegt, die stark riecht. Die Strecken für Schleppjagden werden vorher festgelegt, wobei natürliche und künstliche Hindernisse mit eingeplant werden.
Bei einer Schleppjagd wird in verschiedenen Feldern geritten. Reiter des ersten Feldes können alle Hindernisse überspringen, die des zweiten Feldes müssen nicht springen. Jedes der Felder wird von einem erfahrenen Reiter angeführt, der als Master bezeichnet wird. Der Master wird von den so genannten Pikören unterstützt, die ihn begleiten. Reitjagden finden meist im Herbst statt und zählen zu den traditionellen Highlights im reiterlichen Jahr.

Auf Gut Knoop